Die Zukunft der Medizin ist weiblich - wie wird die Zukunft der Medizinerinnen? So lautete eine der Fragen beim DÄB-Projekt ÄRZTIN 2020. Zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben drei DÄB-Ärztinnen Beiträge verfasst, die durch Checklisten zur Familienfreundlichkeit und eine Liste mit Kliniken mit betriebseigener Kinderbetreuung ergänzt werden.

Nahezu zwei Jahrzehnte hat sich der DÄB für eine grundlegende Reform des über 60 Jahre alten Mutterschutzgesetzes eingesetzt. Die längst überfällige Neufassung hat im Mai 2017 den Bundesrat passiert und tritt 2018 in Kraft. Die Reform ermöglicht es auch schwangeren Ärztinnen, die Weiterbildung zielstrebig fortzusetzen und zum Beispiel weiterhin zu operieren.

Zum Nachlesen:

Vereinbarkeit

Vereinbarkeit in Praxis und Krankenhaus
Schwerpunkt in ÄRZTIN 02/2013 (PDF)

Dr. med. Inke-Iria Bruns, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, ehemalige National Secretary des Deutschen Ärztinnenbundes
2020 wird Familienfreundlichkeit als Teil der Unternehmenskultur verstanden

Dr. med. Astrid Bühren, Niedergelassene Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ehrenpräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes e.V.
2020 wird der Vereinbarkeit von Beruf und Familie hohe Priorität eingeräumt

Dr. med. Béatrice Mohar, Fachärztin für Innere Medizin, Referentin des Ärztlichen Direktors am Universitätsklinikum Münster, Projektleiterin für das Audit berufundfamilie
Es sind noch acht Jahre bis 2020. Der Countdown läuft.

Reform des Mutterschutzgesetzes

Ärzte Zeitung vom 03.04.2017
Mutterschutz: Ärztinnen froh über Reform

Presseinformation vom 31.03.2017
Mehr Selbstbestimmung für schwangere Frauen gesetzlich verankert - DÄB begrüßt Aktualisierung des Mutterschutzgesetzes nach 65 Jahren

DÄB-Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Neuregelung des Mutterschutzrechtes 2016 (PDF)


Zum Weiterlesen: